From: "Julia" julia.apel@web.de>
Hallo liebes Kompass Team, Ich wollte mich mal melden und berichten wie es mir in meinen ersten 3 Wochen in Amerika so ergangen ist. Heute haben wir keine Schule, weil Hurrikan Ike in unsere Richtung steuert. Aber die Leute hier sind daran gew-hnt und wissen, was zu tun ist, deswegen habe ich auch keine Angst. Es ist aber auch mal ganz entspannend dem recht stressigen Schulalltag zu entkommen. Wie viele Kompass-Austauschschüler haben ihren ersten Schultag an einer amerikanishen High School auf der Krankenstation begonnen?? Keiner?? Dann bin ich wohl die erste. Ich musste mich nämlich gleich monatgs , an meinem ersten Schultag, von der Krankenschwester versorgen lassen, weil ich einen kleinen Unfall beim Volleyballtraining hatte. Wir fangen immer 6,5o Uhr mit dem Training an ( 30 min früher als die Schule eigentlich anfängt) und gehen dann immer laufen oder in den Kraftraum, wie auch am morgen meines ersten Schultages. Erschöpft vom gewichtestämmen habe ich doch glatt das Gewicht eines harmlos aussehenden Medizinballs unterschätzt, den wir uns zuwerfen mussten und prompot landete er in meinem Gesicht. Das Resultat Ein hoffnungsvoller Anfang für ein Schuljahr oder?? Aber es ging bergauf. Dank Herrn Kampmanns wirklich ausgezeichneter Vorbereitung habe ich mich schnell in der Schule eingelebt und auch die richtigen Fächer für mich rausgefunden ( wobei ich manches auch nehmen musste, weil das vorgeschrieben war). Also ich hatte am letzten Freitag meinen besten tag in der schule: alle Stunden waren um 7 min verkürzt und in der Zeit (die summe von 7mal7 minuten) gab es dann eine sogenannte Pep Ralley(Vorbereitungswettkampf), denn es war das erste Heimspiel der Football.-und Volleyballmannschften. Die Schüler aller Klassen sind dann in die Turnhalle gegangen und es wurde sich nach Klassenstufen getrennt hingesetzt : Freshmen (9. klasse) Dann sind die Cheerleader , das Schulorchester und der Tanzverein aufgetreten. das Footballteam ist einmarschiert und natürlich auch das Volleyballteam. (das Footballteam war nur eindrucksvoller,weil es ca. 45 junge Männer waren.) anschließend wurde dann alle eingschworen. jede Klassenstufe musste am lautesten schreien,man hat das jahr seines Schulabschlussen gebrüllt und die Schulhymne wurde gesungen. Das war wirklich etwas typisch amerikanisches. Mit meiner Gastmama verstehe ich mich bis jetzt auch super. Sie ist sehr aktiv und wir unternehmen immer etwas an den Wocheneden und es gibt noch so viel was sie mir zeigen will: ein Besuch im Disneyland und nach Carifornia sind geplant. Aber sie hat es auch geschafft, dass ich mich in den 3.5 Wochen in den ich hier bin, schon richtig wie zu Hause fühle. Wir gucken viele Filme zusammen, kochen und haben einfach Spaß! Jetzt hoffe ich, dass der Hurrikan sich doch noch anders entscheidet und Viele liebe Grüße aus dem windigen Texas Julia Apel
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