Unser Partner in den USA
Mit unserer amerikanischen Partnerorganisation
"Pacific Intercultural Exchange" (PIE) arbeiten wir

seit mehr als 20 Jahren erfolgreich zusammen. Ihr Netzwerk ehrenamtlicher Mitarbeiter erstreckt sich über mehr als 42 Bundesstaaten der USA. Diese sog. "Area Reps" machen Gastfamilien und Schulen für die Austauschschüler ausfindig und sind das Schuljahr über deren Ansprechpartner. Schüleraustausch ist in den USA Regierungssache. Im State Department (Außenministerium) gibt es eine eigene Behörde für den Schüleraustausch. Die praktische Durchführung des Schüleraustauschs liegt in Händen gemeinnütziger amerikanischer Stiftungen und erfolgt nach vom State Department vorgegebenen Regeln, deren Einhaltung ständig kontrolliert wird.
Kompass-Teilnehmerin Katharina Tyson:
"Letzten Samstag war ich auf dem letzten Treffen von PIE. Wir haben alle sooo viel Spaß gehabt und es richtig genossen, uns wiederzusehen, aber es war traurig, dass es das letzte Treffen war. Die Zeit ging echt sooo schnell vorbei, es fühlt sich an, als ob ich grade erst angekommen bin und mein Schuljahr in den Staaten ist schon wieder fast vorüber."
Regionen
Für die Platzierung kommen nahezu alle amerikanischen Bundesstaaten in Betracht. Du kannst den Staat zwar nicht aussuchen, aber unsere Partnerorganisation berücksichtigt nach Möglichkeit auch Sonderwünsche. Falls du reiten möchtest oder z.B. künstlerisch oder musisch besonders interessiert bist, ist es meist kein großes Problem, eine passende Familie und Schule zu finden.
Wer reiten möchte, muss allerdings auch damit rechnen, dass er die Pferde striegeln und den Stall sauber halten muss.
Gastfamilien

Die amerikanische Familie, bei der du leben wirst, erhält für deinen Aufenthalt kein Entgelt. Sie möchte durch dich etwas über unsere Kultur erfahren und dir ermöglichen, durch sie das Leben in den USA kennenzulernen. Ohne die Gastfreundschaft amerikanischer Familien wäre dieser Austausch nicht möglich. Sie behandeln ihre Austauschschüler wie eigene Kinder, mit allen Rechten, aber auch Pflichten. In amerikanischen Familien gibt es Regeln, an die ihr vielleicht von zu Hause her nicht gewöhnt seid, die aber nicht speziell für euch als Austauschschüler gelten, sondern an die sich auch die amerikanischen Teens halten müssen. Amerikanische Eltern wollen beispielsweise immer von ihren Kindern wissen, wohin sie mit wem gehen und schreiben vor, wann man wieder zu Hause sein muss. Die meisten Gasteltern sind berufstätig; deshalb helfen bei der Hausarbeit alle zusammen und das eigene Zimmer muss ohnehin jeder selbst in Ordnung halten.
Kirche
Kirche nimmt, ganz gleich, um welche Konfession es sich handelt, nimmt im Alltag vieler amerikanischer Familien
einen größeren Platz ein als bei uns in Deutschland. Über die Seelsorge, Wohltätigkeit und den Gottesdienst hinaus nehmen die amerikanischen Kirchen gesellschaftliche Aufgaben wahr, die bei uns Sache von Vereinen, Fortbildungseinrichtungen oder Staat sind. Amerikanische Familien sind häufig in ihrer Kirchengemeinde aktiv und erwarten selbstverständlich von ihren "Kindern auf Zeit" ebenso wie von ihren eigenen, dass sie sich ebenfalls an den dort angebotenen Aktivitäten beteiligen. Neben der Schule bietet die Kirche die beste Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und Freunde zu finden.
Zeitraum
Das amerikanische Schuljahr besteht aus zwei Semestern und beginnt je nach Bundesstaat zwischen Anfang August und Mitte September. Wer sich für ein ganzes Schuljahr oder das 1. Semester entscheidet, reist daher zwischen Ende Juli und Anfang September ab. Wer sich für das 2. Schulhalbjahr entscheidet, fliegt normalerweise zwischen Ende Dezember und Anfang Januar. Die Reisetermine werden normalerweise so gelegt, dass man ca. eine Woche vor Schulbeginn in den USA eintrifft.
Schule
Schulsystem

Amerikanische Kinder besuchen 6 Jahre lang eine „Elementary School“ (Grundschule), dann die „Junior High School“ (Klasse 7-10) und schließlich die „Senior High School“ (Klasse 11-12). Ob man als „Junior“ oder „Senior“ eingestuft wird und wer ein „High School
Diploma“ bekommt, entscheidet nur die Schule. Die amerikanische Organisation und wir haben darauf keinen Einfluss – allenfalls du selbst. Über die Einstufung entscheidet ein „Guidance Councelor“, eine Art Schulberater, mit dem du auch den Stundenplan und die Nachmittagsaktivitäten besprichst. Die Notenskala reicht von „A“ für „sehr gut“ bis „F“ für „ungenügend“. Für die Endnote zählen alle Leistungen einschließlich der Hausaufgaben. In vielen Fächern werden jeden Tag Tests geschrieben, mindestens aber einmal pro Woche. Zeugnisse gibt es nach jedem Term.
Kompass-Teilnehmer Martina Hebes:
"Die Schule hat mir wirklich sehr gut gefallen. In jeder Klasse hängen Sprüche, die ermuntern, sein Bestes zu geben. Manche Lehrer werden sogar zu guten Freunden. Die Atmosphäre ist so locker und ungezwungen. Es wird Teamgeist vermittelt und jeder ist so stolz auf seine Schule. Auch ich bin eine stolze „Yellow Jacket“ geworden!"
Schulfächer und Aktivitäten
Wer nach dem High-School-Jahr direkt in die höhere Jahrgangsstufe gehen möchte, sollte möglichst die künftigen Leistungskurse schon in den USA belegen.

Neben den bei uns bekannten Fächern gibt es in den USA eine reiche Auswahl ungewöhnlicher Fächer wie z.B. Public Speaking, TV-Production, Journalism, Sculpture, Science Fiction, Drama, Driving Instruction, etc. Pflichtfächer sind lediglich Englisch und amerikanische Geschichte. Alles andere ist frei wählbar. Die amerikanische Organisation achtet jedoch darauf, dass nicht nur Spaßfächer gewählt werden, sondern auch Leistungsfächer wie Mathe, Informatik, Bio, etc. Die High Schools sind ja bekannt für ihr Sport- und Freizeitangebot. Und selbst wer kein großer Sportler ist, sollte versuchen, in eines der Teams zu kommen oder zumindest in einem „Club“ mitzumachen (Schülerzeitung, Theatergruppe, etc.) Dort bekommt man den berühmten "School Spirit" am besten mit und findet Freunde.
Höhepunkt einer amerikanischen Schülerkarriere ist die „Graduation“ mit feierlicher Überreichung des „High School Diploma“ und danach der „Prom Night“, dem tradionellen Abschlussball.
Typischer Schultag
Morgens mit dem Schulbus, den Gasteltern oder einer Fahrgemeinschaft zur Schule fahren. Unterrichtsbeginn zwischen 8 und 9 Uhr. Mittagessen in der Schulkantine und nach dem regulären Unterricht nach ca. 14:30 Uhr Sport oder andere Schulaktivitäten wie Clubs, Schülerzeitung, etc. Heimfahrt gegen 17:30 Uhr.
Step by Step
Bewerbung
Als Bewerbung genügt zunächst, uns das Formular auf der letzten Seite unserer
Broschüre ausgefüllt mit einer Kopie des letzten Zeugnisses
zuzusenden und eine kurze Selbstbeschreibung beizufügen, aus der auch hervorgeht,
aus welchen Motiven heraus du an dem High-School-Jahr teilnehmen möchtest. Wenn man auf das nebenstehende Formular klickt, landet man auf dem Bewerbungsformular im E-book unserer Broschüre. Von dort können die
AGBs und das
Bewerbungsformular als PDF-Dokument ausgedruckt werden. —›
Bewerbungsgespräch
Nach Empfang der Bewerbung melden wir uns
telefonisch, um einen Termin für das Bewerbungsgespräch
zu vereinbaren, zu dem wir dich und deine Eltern einladen. Zumindest ein Elternteil sollte an dem Gespräch teilnehmen, damit auch die Eltern informiert werden, worum es bei dem Auslandsschuljahr genau geht. Meist
kann direkt nach dem Gespräch über die
Aufnahme entschieden werden.
Der Vertrag kommt jedoch erst mit schriftlicher
Zusage der Eltern und unserer Aufnahmebestätigung
zustande. Du gehst also kein Risiko ein. Das Bewerbungsgespräch ist kostenlos
und unverbindlich.
Bewerbungsunterlagen
Die eigentlichen Bewerbungsunterlagen für
das High-School-Jahr erhältst du mit der
Aufnahmebestätigung. Sofern nichts anderes
vereinbart ist, erwarten wir die Unterlagen
spätestens nach drei
Wochen sorgfältig ausgefüllt zurück.
Vorbereitung für das High-School-Jahr
In den Wochen vor Programmbeginn senden
wir dir regelmäßig Informationsmaterial
Gastland zu und veranstalten vor den Sommerferien regionale
Vorbereitungstreffen. Natürlich solltest du
dich auch persönlich über dein Gastland informieren.
Besonders hilfreich sind hierzu die
Berichte vieler unserer Austauschschüler auf
unserer Homepage und auch die von früheren Austauschschülern verfassten Bücher. Während der Vorbereitungszeit werden in den USA ebenfalls alle erforderlichen Vorbereitungen getroffen bzw. eine passende Familie und High School für dich ausfindig gemacht.
Pass & Visum
Deutsche Staatsbürger benötigen für das Schuljahr in den USA einen
Reisepass und ein besonderes
Visum, und zwar unabhängig von der Dauer des Aufenthalts. Um das Visum beantragen zu können, ist von der amerikanischen Austauschorganisation ausgestelltes Formular DS 2019 erforderlich. Dieses Formular erhalten die Austauschschüler von uns, sobald es uns aus den USA vorliegt. Um das Visum beantragen zu können, ist ferner der Nachweis erforderlich, dass die sog. SEVIS-Gebühr in Höhe von 200,- $ bezahlt wurde. Diese Gebühr erhebt dass Homeland Office (Ministerium für Innere Sicherheit der USA). Die Gebühr wird von unserer amerikanischen Partnerorganisation eingezahlt und wir übermitteln den Zahlungsnachweis an unsere Austauschschüler für die USA.
Zu den Informationen der amerikanischen Botschaft in Sachen Visum gelangt man
hier.
Abreise

Wenn du für den High-School-Besuch in den USA ein ganzes oder den ersten Teil des High-School-Jahrs wählst, findet die Abreise zwischen Ende Juli und Anfang September statt. Falls du am zweiten Schulhalbjahr teilnimmst, liegt der Abflug zwischen Ende Dezember und Mitte Januar. Ähnlich wie in Deutschland beginnen die Ferien in den einzelnen Bundesstaaten nicht zur selben Zeit. An der Ost- und Westküste der USA (Massachusetts, Kalifornien...) beginnt das Schuljahr z.B. Anfang September, in Texas schon Anfang August. Für die Abreise entscheidend ist vor allem, wann das Schuljahr im entsprechenden amerikanischen Bundesstaat beginnt und endet.
Ansprechpartner vor Ort
Ansprechpartner sind in erster Linie die sogenannten
„Area Reps“
der amerikanischen Organisation. An sie kannst du dich bei Fragen oder einem Problem jederzeit wenden. Außerdem besteht Tag und Nacht die Möglichkeit, sich über eine kostenlose Notrufnummer direkt an die Zentrale der amerikanischen Organisation zu wenden. Und natürlich sind auch wir hier in Deutschland für dich und deine Eltern ansprechbar.
Heimreise
Der Rückflug wird individuell organisiert, da die Schulen unterschiedlich enden und viele Teilnehmer noch eigene Pläne haben, sich z.B. von den Eltern abholen lassen oder eine Reise mit einem auf Austauschschüler spezialisierten Reiseveranstalter unternehmen möchten.
| USA-Programmpreis 2012-13 |
 |
| Dauer |
Preis |
| 1 Schuljahr |
€ 7.990,-* |
| ½ Schuljahr |
€ 7.490,-* |
| *Preise inkl. Versicherungspaket und 200,- $ SEVIS-Gebühr |
Bewerbungsschluss für die USA: 31.03.2012
Danach auf Anfrage. |
| Bewerbungsschluss für Stipendien: 15. Dezember |
| Im Preis enthalten |
Auswahlverfahren im Schüler-Eltern-Gespräch |
Informations- und Vorbereitungsunterlagen |
regionale Vorbereitungstreffen für Schüler und Eltern |
Hin- und Rückflüge inkl. Anschlussflüge |
Einführungsgespräch in den USA |
Auswahl der Gastfamilie |
Unterkunft & Verpflegung bei der Gastfamilie |
Auswahl der High School |
Betreuung durch die amerikanische Austauschorganisation |
Betreuung durch Kompass in Deutschland |
Nachtreffen in Deutschland |
Kranken-, Rücktransport-, Haftpflicht-, Unfallversicherung |
SEVIS-Gebühr |
| Nicht im Preis enthalten |
Taschengeld |
Visa-Gebühr |
Rücktrittsversicherung |