Organisation vor Ort
Unsere Partner in Neuseeland sind die einheimische Schüleraustausch- und High-School-Organisation IGO International sowie eine Vielzahl von Schulen auf der Nord- und Südinsel. Unsere Partnerorganisation wird von dem Ehepaar Barbara und Dion Crooks geleitet, die über die Jahre selbst schon mehr als 15 Jugendliche als "Eltern auf Zeit" betreuten. Dion ist von Beruf Journalist und Barbara Lehrerin. Sie wählen die Gastfamilien für unsere Austauschschüler aus und sind das Jahr über deren Ansprechpartner.
Austauschschüler ./. International Student
An neuseeländischen High Schools unterscheidet man zwischen "Austauschschülern" und "International Students". Austauschschüler haben den gleichen Status wie neuseeländische und bezahlen kein Schulgeld. Ihre Anzahl unterliegt allerdings einer Quotenregelung, d.h. dass nur so viele Austauschschüler aufgenommen werden wie neuseeländische im Ausland zur Schule gehen. Deutsche Austauschschüler müssen gute Schulnoten und besondere persönliche Voraussetzungen mitbringen, um an dem Schüleraustauschprogramm mit Neuseeland teilnehmen zu können. Austauschschüler können sich zwischen
zwei oder vier Terms in Neuseeland entscheiden.
International Studentskönnen sich ihre Region und Schule weitgehend selbst aussuchen und entscheiden, wie lange sie bleiben möchten. Das
International Programme kostet mehr, da Schulgeld bezahlt wird und manches geboten wird, worauf für neuseeländische und Austauschschüler kein Anspruch besteht.

Regionen
Nordinsel – Neuseeland besteht aus den durch die Meerenge “Cook Strait” getrennten Hauptinseln North Island und South Island und mehr als 700 weiteren kleinen Inseln. Die meisten der etwa 4,1 Millionen Neuseeländer leben auf der von Vulkanen und heißen Quellen geprägten Nordinsel, wo das Klima wärmer ist als auf der Südinsel. Sowohl die Hauptstadt Wellington wie auch die moderne Großstadt Auckland liegen auf der Nordinsel. In und um Auckland, der “City of Sails”, wo fast jeder sein eigenes Boot hat, ist Freizeit vor allem Synonym für Strand undWassersport.
Südinsel – Etwa ein Drittel der Neuseeländer und eine Menge Schafe leben auf der etwas größeren Südinsel mit ihren eindrucksvollen Berggipfeln, Gletschern und Fjorden. Nirgendwo auf der Welt reichen die Gletscher so nah an einen Regenwald heran wie auf der neuseeländischen Südinsel. Aber auch hier gibt es wunderschöne Strände zum Schwimmen und Surfen und zahlreiche Naturparks laden zum Wandern, Klettern und Kajakfahren ein. Da auf der Nordinsel Neuseelands Meer und Berge nicht weit auseinander sind, kann, wer will, morgens im Meer surfen und am Nachmittag in den Bergen Snowboard fahren.
Kompass-Teilnehmer Robert Westhues:
„Das Wichtigste vorweg: Nein, ich muss nicht auf dem Kopf stehen und aufpassen, dass ich von der Erde falle. Ich bin nun bereits eine Woche in Neuseeland, am anderen Ende der Welt, beinahe 20.000 km von zu Hause entfernt. Ich muss sagen, dass es sich bisher wirklich gut anfühlt. Die Kultur ist sehr englisch geprägt, da Neuseeland zum British Commonwealth gehört. Nur der Wetterumschwung war gewöhnungsbedürftig, aus dem bitterkalten und schneebedeckten Deutschland hinein ins sommerliche und landschaftlich einzigartige Neuseeland.“
Gastfamilien

Die meisten Neuseeländer sind ausgesprochene Familienmenschen, und gleich nach der Familie kommen die aus Wandern, Klettern, Schwimmen, Surfen, Segeln, Skilaufen, etc. bestehenden Outdoor-Activities. Am Wochenende sieht man viele Familien beim Picknick am Strand oder trifft sie als Wanderer im Wald oder in den Bergen. Die Gastfreundschaft der Neuseeländer ist sprichwörtlich. Die Gastfamilien für unsere Austauschschüler wählen Barbara und Dion Crooks aus von unserer neuseeländischen Partnerorganisation aus. Für die "International Students" werden die Familien von den einzelnen Schulen ausgesucht. Neuseeländische Gastfamilien werden vom Jugendamt überprüft und müssen sich amtlich registrieren lassen. Auch mit neuseeländischen Familien haben unsere Teilnehmer immer gute Erfahrungen gemacht. Sie beziehen ihre "Kinder auf Zeit" vorbildlich ins Familienleben ein und sind sehr fürsorglich.
Kompass-Teilnehmerin Julia Würzner:
„Es wurde mir leicht gemacht, mich einzuleben, weil ich von einer sehr netten Gastfamilie aufgenommen wurde. Ich habe inzwischen wirklich das Gefühl, zur Familie zu gehören, weil alle Probleme mit mir besprochen werden, und ich ihnen auch von meinen Problemen erzählen kann. Eine meiner Gastschwestern ist genauso alt wie ich, und weil sie in die gleiche Schule und im selben Jahr wie ich ist, war es ziemlich einfach für mich, in der Schule alles zu finden und neue Leute kennenzulernen.“
Schule
Das neuseeländische Schuljahr ist in vier Terms mit jeweils zwei Wochen Ferien nachjedem Term aufgeteilt:
Term 1 Ende Jan. — Mitte April
Term 2 Mitte April — Ende Juni
Term 3 Mitte Juli — Ende September
Term 4 Anfang Okt. — Anfang Dezember
Als "International Student" kannst du selbst bestimmen, wie lange du bleiben bzw. wieviele Terms du belegen möchtest. Falls du nicht das ganze Schuljahr in Neuseeland verbringst, sondern nur einen Teil, dann eignen sich beispielsweise Term 2 und 3 besonders gut, weil man dann in Deutschland nicht so viel Unterricht verpasst. Der Aufenthalt kann im übrigen auch vor Ort noch verlängert werden.
Kompass-Teilnehmer Sonja Eckert:
„Meine Schule ist sehr cool.Es ist eine große Schule, aber die Leute sind nett und es wird viel geboten.Ich war schon auf einem Survival Camp und einer Wanderung durch den Tongariro National Park.Mit meiner Familie verstehe ich mich total super. Mein Schulweg führt mich jeden morgen an Palmen und riesigen Farmen vorbei, und aus meinem Fenster gucke ich auf die Berge, einfach nur cool!“
Schulsystem

In der PISA-Studie liegt Neuseeland mit ganz vorne, und das nicht von ungefähr, denn neuseeländische Schulen zeichnen sich durch ein reges, schulisches Leben aus, dessen Mittelpunkt die Schüler sind. Kommt einer von ihnen im Unterricht nicht mit, organisiert die Schule Nachhilfe. Die Schüler werden zu indivuell gefördert und zu selbstständigem Lernen erzogen. Neuseeländische Schulen sind sehr gut ausgestattet, verfügen über moderne Labors, Informatikräume, Sporteinrichtungen, Ateliers... Ausländischen Schülern erhalten häufig ihren "Buddy" zugeteilt, einen Mitschüler, der ihnen in den ersten Tagen zur Seite
steht. Unterricht findet normalerweise zwischen halb neun und 15.30 Uhr statt, anschließend die Aktivitäten, für die die neuseeländischen Schulen berühmt sind, und die man bei normalerweise nur im Verein ausüben kann.
Kompass-Teilnehmer Sven Rotter:
“Everyone was extremely welcoming and helpful. The international
Department looks after the students well and helps everyone if they have a problem. The teachers are really supportive, too. Often there are lunchtime tutorials for everyone who needs help with homework or didn’t understand what was taught in class. It was easy to get to know people and find great new friends.”
Schulfächer und Aktivitäten
Natürlich sieht der Lehrplan die üblichen mathematisch-naturwissenschaftlichen, literarischen und musisch-künstlerischen Fächer vor. Besonders die kreativen, musischen und künstlerischen Fähigkeiten der Schüler werden gefördert, und häufig veranstalten Schulen Wettbewerbe und Festivals. In den Jahrgangsstufen 11, 12 und 13 stehen zahlreiche interessante Wahlfächer zur Verfügung wie z.B. Outdoor Education, Grafik-Design, Lebensmittelkunde, Tourismus, Journalismus, “Boat Making” (Bootsbau), Modedesign, Drama, Fotografie oder “Hospitality”, wo man nicht nur lernt, Speisen zuzubereiten, sondern auch, sie zu präsentieren und servieren.
Kompass-Teilnehmer Marcel Mallow:
„School is not only a place of learning over here, but there are also sport teams and drama clubs. My after-school-activities are soccer, tennis and canoe polo. New Zealand is definitely a sport-loving country, so people coming over here should love sports, too. When I came here I hardly knew the rules of the Kiwis' national sports rugby and cricket but now I enjoy playing
them with my friends. I travelled a big part of the country and I just loved it. At school and while travelling I made friends with people from all over the world. Once I'm back home I surely will start missing things from here like pies, rugby, cricket, all my Kiwi friends and my hostparents!“
Step by Step
Bewerbung
Als Bewerbung genügt zunächst, uns das Formular auf der letzten Seite unserer
Broschüre ausgefüllt mit einer Kopie des letzten Zeugnisses
zuzusenden und eine kurze Selbstbeschreibung beizufügen, aus der u.a. hervorgeht,
aus welchen Motiven heraus du ein High-School-Jahr im Ausland verbringen möchtest.
Durch Anklicken des Formular rechts können Bewerbungsformular und
AGBs als PDF-Dokument aufgerufen und ausgedruckt werden. —›
Bewerbungsgespräch
Nach Empfang deiner Bewerbung melden wir uns
telefonisch, um den Termin für ein persönliches Gespräch zu vereinbaren, an dem zumindest ein Elternteil teilnehmen sollte. Wir möchten, dass auch die Eltern genau informiert sind, was mit dem High-School-Programm alles verbunden ist. Meist
kann direkt nach dem Gespräch über die
Aufnahme entschieden werden.
Der Vertrag kommt jedoch erst mit schriftlicher
Zusage der Eltern sowie unserer Aufnahmebestätigung
zustande. Mit der Bewerbung geht man also kein finanzielles Risiko ein und das Bewerbungsgespräch selbst ist auch kostenlos.
Bewerbungsunterlagen
Die eigentlichen Bewerbungsunterlagen für
das High-School-Jahr senden wir mit der
Aufnahmebestätigung zu. Sofern nichts anderes
vereinbart ist, erwarten wir die Unterlagen
spätestens nach drei
Wochen sorgfältig ausgefüllt zurück. Solltest du aus irgeneinem Grund mehr Zeit benötigen, gibst du uns einfach Bescheid.
Vorbereitung auf das High-School-Jahr
In den Wochen vor Programmbeginn senden
wir dir regelmäßig Informationsmaterial
zu und bieten vor den Sommerferien regionale
Vorbereitungstreffen an. Natürlich solltest du
dich auch selbst über Neuseeland informieren, bevor es losgeht, und auch über Deutschland, da man dir sicher viele Fragen über deine Heimat stellen wird. Besonders hilfreich für die Vorbereitung sind auch die
Berichte vieler Austauschschüler auf
unserer Homepage.
Reisedokumente

Für den Schulbesuch in Neuseeland benötigen deutsche Staatsbürger einen Reisepass und das Schüler-Visum. Die notwendigen Visa-Unterlagen erhalten die Teilnehmer von uns.
Reise
Die Hin- und Rückflug werden in Absprache mit dem Teilnehmer und dessen Eltern gebucht. Das neuseeländische Schuljahr beginnt Ende Januar/Anfang Februar. Um sich mit der Gastfamilie und Umgebung vertraut zu machen, sollte man nach Möglichkeit schon ein paar Tage vor Schulbeginn anreisen.
| Programmpreise Neuseeland 2012-13 |
| Dauer |
International Student |
Austauschschüler |
| 1 Term |
€ 6.990,- |
— |
| 2 Terms |
€ 10.700,- |
€ 9.200,- |
| 3 Terms |
€ 14.300,- |
— |
| 4 Terms |
€ 17.400,- |
€ 13.250,- |
Aufenthalt über die Sommerferien (Dez. — Ende Januar): +€ 950,-
|
| |
| Im Preis enthalten |
Auswahlverfahren im Schüler-Eltern-Gespräch |
Informations- und Vorbereitungsunterlagen |
regionale Vorbereitungstreffen für Schüler und Eltern |
Hin- und Rückflüge |
Flughafentransfers in Neuseeland |
Vorbereitungsseminar in Neuseeland |
Auswahl der Gastfamilie |
Unterkunft & Verpflegung bei der Gastfamilie |
Auswahl der High School |
Betreuung vor Ort |
Krankenversicherung |
Insolvenzversicherung |
Visa-Unterlagen |
Teilnahme-Zertifikat |
Nachtreffen |
| |
| Nicht enthalten |
Taschengeld |
Schuluniform |
Visa-Gebühren |
Rücktrittsversicherung |